Über

Unter dem Pseudonym Caren Benedikt schreibe ich historische Romane. Ich war schon immer sehr geschichtsinteressiert. Das liegt daran, dass ich die Zusammenhänge spannend finde und gerne hinter die Fassade blicke. Mehr brauchte es gar nicht, um anzufangen. „Die Duftnäherin“ war das Buch, wodurch ich erstmals richtige Aufmerksamkeit bekam. Auch wenn es klischeehaft erscheint, erschien mir Anna – die Protagonistin des Buches – im Traum. Mir gefiel die junge Frau, die ihren Weg in einer für Frauen schwierigen Zeit geht und sich auf ihrer Reise mit immer neuen Problemen auseinandersetzen muss. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ich einmal überhaupt so viele Bücher schreiben werde und erst recht nicht, dass ich damit auch noch jede Menge Leser gewinnen könnte. Durch die Zusammenarbeit mit großen Verlagen wurde ich immer bekannter und hatte sogar die Ehre andere Schreibgrößen wie Iny Lorentz kennenzulernen. Die historischen Romane lassen mich immer wieder in ein anderes Jahrhundert blicken. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich bei Spaziergängen plötzlich meine Figuren vor mir sehe. Ich glaube, dass ich aus diesem Grund so viel Glück gehabte habe. Ich liebe meine Figuren von ganzem Herzen und spüre ihre Gedanken. Am Ende jedes Buches bin ich traurig, dass ich sie zumindest für eine Weile nicht wiedersehen werde.